Neuer gemeinschaftlicher Ort in Bürgewald
Nichtoffener Wettbewerb
Die neue, alte Dorfmitte um die St. Lambertuskirche von Bürgewald zeichnet sich durch eine hohe Durchlässigkeit, eine enge Vernetzung mit der Umgebung und durch ein attraktives abwechslungsreiches Angebot an Nutzungen und Aneignungsmöglichkeiten für alle Bürger aus. Eine identitätsstiftende Skulptur mit den alten Kirchenglocken unterstützt eine klare einprägsame Adressbildung des Quartiers an der Ellener Straße im Norden und erinnert an die ehemalige Bedeutung der profanierten Kirche. Der aufgeweitete Kirchenvorplatz mit Bushaltestelle, Sitzstufen und großzügiger Freitreppe bildet den fußläufigen Auftakt ins Areal. Auf dem neue Dorfanger an der geöffneten Fassade des an. Hier bietet der baumüberstellte Werkhof eine räumlich gefasste Freifläche für kleiner Veranstaltungen, die im „Haus des Machens“ stattfinden.
Im Süden, auf den Flächen des ehemaligen Friedhofes entsteht der Dorfgarten. Er ist geprägt von den markanten Großbäumen und den weitläufigen Grünflächen. Neue Blütenfelder und einzelne Sitzgelegenheiten ergänzen den Bestand und laden ein zum besinnlichen und ruhigen Aufenthalt.
Dritter Rang
NRW.URBAN
Thomas Hammer Architekten
STADT RAUM PLANUNG
08/2025
